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Gospel-Chor feiert Jubiläum in der Wiesbadener Lutherkirche

 Von Stefan Schröder

WIESBADEN - Andreas-Joachim Peters stapelt gerne tief. „Es sollte zum 20-jährigen Bestehen unseres Gospelchors nur eine kleine Feier geben. Das hat sich ein bisschen geändert.“ Knapp drei Stunden später wussten am Samstagabend alle 1000 Geburtstagsgäste in der Lutherkirche, dass der Gründer und Leiter des News Spirit Gospel Choir untertrieben hatte. Sie wussten es nicht nur, sie spürten es an Leib und Seele. Denn als die 19 Solisten, unterstützt vom New Spirit Mass Choir und dem Wiesbadener Symphonie-Orchester, ihr „Total praise“ anstimmten, bebte das Gotteshaus vom rhythmischen Klatschen des Publikums.

 

Von Stefan Schröder

WIESBADEN - Andreas-Joachim Peters stapelt gerne tief. „Es sollte zum 20-jährigen Bestehen unseres Gospelchors nur eine kleine Feier geben. Das hat sich ein bisschen geändert.“ Knapp drei Stunden später wussten am Samstagabend alle 1000 Geburtstagsgäste in der Lutherkirche, dass der Gründer und Leiter des News Spirit Gospel Choir untertrieben hatte. Sie wussten es nicht nur, sie spürten es an Leib und Seele. Denn als die 19 Solisten, unterstützt vom New Spirit Mass Choir und dem Wiesbadener Symphonie-Orchester, ihr „Total praise“ anstimmten, bebte das Gotteshaus vom rhythmischen Klatschen des Publikums.

Beim Gospel verkünden die Sänger mit Leidenschaft die Botschaft Jesu. „Lord you are holy“, „I love the Lord“, „So help me God“ – begleitet von den Symphonikern unter der Leitung von Frank Segner stiegen die Bittgesänge in den Jugendstilhimmel der Kirche. Jedes Chormitglied übernahm ein Solo und bewies die individuelle Stimmqualität des Ensembles, dessen Besetzung sich über die Jahre kaum geändert hat. Ob auf Schottisch, Irisch oder bei „Adiemus“ in der Fantasiesprache des Walisers Karl Jenkins, auch mit Blues oder Pop bewiesen die New Spirits ihr breites Repertoire und ihre Aufgeschlossenheit gegenüber Experimenten. Mag sein, dass die Profession von Chorchef Peters daran nicht unschuldig ist; der promovierte Physiker arbeitet am Teilchenbeschleuniger CERN in Genf.

Verbeugung vor der Kultur der Kelten

 

So gehörten zur musikalischen Begleitung neben Percussion und kleiner Bandbesetzung Harfe (Bettina Link), Flöte (Kerstin Olten) und ein irischer Dudelsack (Jan-Michael Lamschus). Der Einsatz des Letzteren war eine Verbeugung vor der Kultur der Kelten. Gleich zwei Konzertreisen gingen nach Irland. Die Reise am Samstag begann bescheiden und überschaubar, wie die Anfänge 1997. Nur mit Klavierbegleitung von Peters intonierten die New Spirits „Psalm 150“ und „I will sing praises“. Neben vielen Instrumentalgästen gratulierte Tenor Meiko Reißmann musikalisch. Der „Popstars“-Gewinner und erfolgreiche Bandsänger begeisterte das Publikum im Duett mit Schwester Kristin Lohse, einst „The Voice of Germany“-Kandidatin. Dass der Abend für alle Beteiligten mehr als nur ein Konzert war, belegte Peters am Ende mit dem Geständnis: „Wir sind völlig platt.“

Last modified onDienstag, 07 November 2017 21:07
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Andi (Chorleiter)

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